Missionar und Sohn des Birglandes
Ein Gedenkstein ist zu wenig!
Adam - Jesus - Luther - Flierl
Johann Flierl, der Bauernsohn aus Buchhof war der erste protestantische Missionar in "Neu Guinea".
Er legte den Grundstein für die Evangelisch-Lutherische Kirche in Papua Neuguinea.
Noch heute ist der 12. Juli Johann-Flierl-Gedenktag in Papua Neuguinea.
Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal im Senior-Flierl-Museum in Fürnried zeugte am 19. April vom großen Interesse an einem Thema, das oft fern erscheint und doch bis heute nachwirkt: die Atomwaffentests im Pazifik.
Als Referentin konnte mit Julia Ratzmann eine ausgewiesene Kennerin der Region gewonnen werden, die seit über zwei Jahrzehnten bei der Pazifik-Informationsstelle tätig ist. Unter den Zuhörern fanden sich neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch junge Lokalpolitiker sowie Fachleute, die sich mit den Folgen nuklearer Verstrahlung beschäftigen.
Nach acht Jahren engagierter Mitarbeit musste der Förderverein „Leben und Wirken des Missionars Johann Flierl e.V.“ seine zweite Vorsitzende Brigitte Bachmann-Mühlinghaus verabschieden.
Die Nachricht über ihr Ausscheiden war bereits bei der Jahreshauptversammlung am 25. Februar 2026 bekannt gegeben worden, doch nun bot sich im Rahmen einer gut besuchten Veranstaltung ein würdiger Anlass für einen offiziellen Abschied.
Im August 2026 jährt sich der Jahrestag der US-amerikanischen Atombombenabwürfe auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum 81. Mal. Weltweit werden zu diesem Jahrestag „Sadakos Kraniche“ gebastelt.
Vortrag von Julia Ratzmann am 19. April 2026 im Flierl-Museum
